Out in der Schule?

Publikation: Wissenschaftliche Veröffentlichung / Arbeit, Vortrag, ArchivID: 381

Bullying und Suizidrisiko bei LGBTI Jugendlichen

Suizidprophylaxe 43 (2016), Heft 1

Zusammenfassung: Das Suizidrisiko von Jugendlichen, die einer sexuellen oder geschlechtlichen Minorität angehören, ist im Vergleich zur sexuellen/geschlechtlichen Majorität deutlich erhöht. Zu sexuellen Minoritäten zählen lesbische, schwule oder bisexuelle (LGB) Personen; die Kategorie der geschlechtlichen Minorität umfasst transidente (T) und intersexuelle (I) Personen.
Jugendliche, die LGBTI sind oder so wahrgenommen werden, haben auch ein erhöhtes Risiko, Opfer von Bullying oder ähnlichen Formen von Gewalt zu werden, gerade in der Schule, und sie fühlen sich zudem weniger durch die Eltern unterstützt. Dies ist wesentlich zum Verständnis des erhöhten Suizidrisikos. Anlass für das Bullying ist häufig die Abweichung von stereotypen Geschlechtsrollen. In dieser Arbeit werden aktuelle Forschungsergebnisse und Präventionsmöglichkeiten vorgestellt und diskutiert. Unter suizidalen Jugendlichen sind LGBTI Jugendliche bzw. Jugendliche, die als solche wahrgenommen werden, keine Minderheit und bedürfen somit besonderer Beachtung in der Suizidprävention.
Quelle: Martin Plöderl - "Out in der Schule?", Salzburg, 2016, Zusammenfassung

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381

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Publikation -> Wissenschaftliche Veröffentlichung / Arbeit, Vortrag

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06.01.2016

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letzte Bearbeitung: 03.06.2021