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                          ArchivID

                          4

                          Kategorie

                          Buch -> Roman

                          Ursprungsland

                          Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland

                          Sprache

                          Deutsch

                          Jahr

                          1989

                          Seiten

                          295

                          Auflage

                          3

                          ISBN-10

                          3-485-00558-4

                          ISBN-13


                          978-3-4850-0558-6 (booklooker.de)
                          978-3-4850-0558-6 (google.de)
                          978-3-4850-0558-6 (ecosia.org)

                          Autor* / Autorin*

                          Edward Morgan Forster
                          🪦

                          Übersetzer* / Übersetzerin*

                          Nils-Henning von Hugo

                          Verlag

                          Nymphenburger Verlagshandlung GmbH

                          Im Bi(-/+) Archiv seit dem

                          15.11.2015

                          Im Bi(-/+) Archiv veröffentlicht

                          11.11.2017

                          Archiviertes Format

                          Druckexemplar
                          Druckexemplar

                          Stichworte

                          #1914 #1989
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                          Maurice

                          Buch: Roman, ArchivID: 4
                          2 jugendliche Reiter reiten nebeneinander an einer sehr hohen Hecke über eine Wiese. Im Hintergrund ist ein erhöht gelegenes altes, rundes Gebäude mit 2 Fenstern und Glastür zu sehen.
                          © Nymphenburger Verlagshandlung GmbH
                          Forsters Roman ist ein zeitloses Plädoyer für Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber, für Natürlichkeit und Spontanität, ein Angriff auf die muffige Scheinmoral einer Gesellschaft, die an ihrer eigenen Heuchelei erstickt.
                          »Maurice« wird auf diese Weise auch zu einer ergreifenden Parabel über den ewigen Zwiespalt zwischen dem Zwang zur Anpassung und dem Aufbruch zu innerer Freiheit.
                          Der große englische Schriftsteller E. M. Forster, der mit seinem Buch »Reise nach Indien« Weltruhm erlangte, schrieb seinen Roman »Maurice« in den Jahren 1913 und 1914 und widmete ihn einem »glücklicheren Jahr«. Gleichzeitig bestimmte er, daß »Maurice« erst nach seinem Tode veröffentlicht werden dürfe. So kommt es, daß der deutsche Leser im Abstand von fünfundsiebzig Jahren diesen bedeutenden, jetzt zeitlos erscheinenden Roman über die Selbstfindung eines jungen Mannes im viktorianischen England mit seinen heuchlerischen Moral Vorstellungen lesen kann.
                          Maurice wächst wohlbehütet im Schoß einer gutsituierten bürgerlichen Familie auf: Public School, Studium in Cambridge, Finanzmakler. Doch schon als Halbwüchsiger erkennt er, daß er sich eher zu jungen Männern hingezogen fühlt als zu Frauen. In Cambridge bringt ihm seine Freundschaft zu Clive, einem anderen Studenten, Schwierigkeiten mit den Universitätsbehörden ein. Als Clive sich den Frauen zuwendet, fühlt Maurice sich betrogen. Doch dann trifft er auf den jungen Alec und erst jetzt - nach einem bewegenden inneren Kampf, in dem er bis an seine Leidensgrenze geht - findet er den Mut, sich zu seinen eigenen Gefühlen zu bekennen und gegen die Verhaltensmuster gesellschaftlicher »Wohlanständigkeit« aufzubegehren.
                          Drei Männer schildert Forster, die dem Druck dieser Gesellschaft ausgesetzt sind und ganz unterschiedlich reagieren: Clive gibt dem Druck nach und versinkt in Langeweile und Konformismus, Maurice widersteht dem Druck und findet zu sich selbst, und Alec endlich entdeckt in sich die ungebrochene Kraft zur Liebe.
                          Edward Morgan Forster (1879-1970) gilt als einer der bedeutendsten englischen Prosaisten des 20. Jahrhunderts und wird längst zu den modernen Klassikern Englands gezählt. Von seinen sechs Romanen sind in Deutschland bisher erschienen »Auf der Reise nach Indien«, sowie »Zimmer mit Aussicht« und »Wiedersehen in Howards End«.
                          Quelle: Edward Morgan Forster - "Maurice", 3 Aufl., Nymphenburger Verlagshandlung GmbH, München, 1989, Klappentext

                          Maurice ist ein Roman aus dem Jahr 1914, geschrieben von Edward Morgan Forster. Er erzählt die Geschichte von Maurice Hall, einem jungen Mann aus der oberen Mittelschicht, der sich selbst als homosexuell erkennt und nach einem Weg sucht, mit seiner Sexualität zu leben. Nach einigen kurzen Beziehungen zu anderen Männern trifft er auf Alec Scudder, einen Hausmeister, der ebenfalls homosexuell ist. Die beiden Männer bilden eine enge Bindung und Maurice verliebt sich in Alec. Doch die Gesellschaft des frühen 20. Jahrhunderts kann oder will seine Liebe nicht akzeptieren, und so muss sich Maurice mit der Tatsache auseinandersetzen, dass seine Gefühle niemals vollständig erwidert werden können. Mit der Hilfe seiner Freunde und der Weisheit seines alten Lehrers trifft Maurice schließlich eine Entscheidung, die ihn in seinem Leben weiterbringt.

                          Maurice ist ein bewegender und berührender Roman, der vor allem für seine realistische Darstellung der Homosexualität bekannt ist. Es ist eine Geschichte voller Dramatik, die uns die Wichtigkeit von Freundschaft und Liebe vor Augen führt. Forsters Werk ist ein Meisterwerk der Literatur, das uns dazu inspiriert, unsere eigene Sexualität zu akzeptieren und zu leben.

                          [ GPT ]

                          Hinweis

                          Bitte beachten Sie, daß die Inhalte von Archivalien nicht mehr dem heutigen Wissensstand oder der aktuellen Rechtslage entsprechen könnten.

                          L: BS (1)
                          letzte Bearbeitung: 20.04.2023
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