Bi(-/+)Archiv
Broschüren, Studien, Flyer, Photo's, Zeitschriften, Filme, Bücher zum Thema Bisexualität / Multisexualität.
Anita Berber

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Berlin, ein Tanz auf Messers Schneide.
Im schummrigen Licht der Kellerlokale tritt sie auf: Anita Berber.
Ihr schwarzer Bubikopf schneidet durch den Rauch, ihre Augen – kohlrabenschwarz umrandet – fixieren das Publikum, als wolle sie jede Seele nackt ausziehen.
Ein Ruck, ein Schritt, ein Arm wie ein Schlag.
Die Musik stolpert, reißt mit – und plötzlich ist es kein Tanz mehr, sondern ein Bekenntnis: zu Rausch, zu Ekstase, zu dem, was jenseits der bürgerlichen Masken liegt.
Anita tanzt nicht, sie beschwört.
Und wer sie sieht, verläßt den Saal verändert – oder nie wieder ganz nüchtern.
Anita Berber – Tänzerin, Schauspielerin, Skandalfigur der 1920er
Anita Berber (* 10. Juni 1899 in Leipzig; ” 10. November 1928 in Berlin) war eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Weimarer Republik.
"Sie war eine Königin der Berliner Boheme.", "Eine Glücksspielerin.", "Sie war bisexuell, aber mehr Lesbierin.", "Nackttänzerin, Vorkämpferin für die Erotisierung des Tanzes.", "Star früher Aufklärungsfilme und Schauspielerin auf der Sprechbühne.", "Alkoholikerin und Drogenabhängige." … Repräsentantin der Zeit - und ihr Opfer. Quelle: Lothar Fischer, Anita Berber Tanz zwischen Rausch und Tod. 1918 - 1928 in Berlin, VorbemerkungenSie verkörperte den exzentrischen und provokanten Geist der 1920er Jahre in Deutschland, insbesondere in Berlin, das sich zu einem Zentrum der Kunst, Kultur und Dekadenz entwickelte. Berber war Tänzerin, Schauspielerin und Lebenskünstlerin, deren Leben von Skandalen, Drogen, Kunst und sexueller Freizügigkeit geprägt war. Ihr früher Tod im Alter von 29 Jahren verstärkte ihren Status als Legende.

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Kindheit und frühe Jahre
Anita Berber wurde 1899 in Leipzig geboren. Ihre Eltern waren unkonventionell für die damalige Zeit: Ihre Mutter, Lucie Berber, war eine gefeierte Sängerin, und ihr Vater, Felix Berber, ein Violinist. Nach der Trennung ihrer Eltern verbrachte Anita viel Zeit bei ihrer Großmutter, was ihre frühen Jahre stark prägte. Schon als Kind zeigte sie ein Interesse für die darstellenden Künste, und im Alter von 16 Jahren zog sie nach Berlin, um eine Ausbildung als Tänzerin und Schauspielerin zu beginnen.
Weg zur Tanzikone
In den 1920er Jahren erlebte Berber ihren kometenhaften Aufstieg als Tänzerin. Sie war eine der bekanntesten Vertreterinnen des modernen Ausdruckstanzes, einer avantgardistischen Tanzform, die sich von den Regeln des klassischen Balletts distanzierte. Berber war bekannt für ihre aufsehenerregenden, oft skandalösen Auftritte. Sie tanzte häufig nackt und spielte mit Themen wie Tod, Dekadenz und Erotik, was ihr den Ruf einer rebellischen Künstlerin einbrachte.
Ihre Zusammenarbeit mit Künstlern wie dem Maler Otto Dix, der sie in seinem berühmten ”Bildnis der Tänzerin Anita Berber“ porträtierte (heute im Kunstmuseum Stuttgart ausgestellt), trug wesentlich zu ihrem Ruf als musealer und künstlerischer Fixpunkt bei. Dieses Porträt[1] erschien 1991 sogar als Briefmarke, was Berbers bleibenden Einfluß auf die deutsche Kunstszene unterstreicht.

© Anita Berber
Anita Berber vs. Josephine Baker
Anita Berber und Josephine Baker, die berühmte afroamerikanische Tänzerin, die in den 1920er Jahren in Paris Erfolge feierte, werden oft miteinander verglichen. Beide Frauen standen für eine neue Form des körperlichen Ausdrucks und der sexuellen Selbstbestimmung auf der Bühne. Während Baker für ihre exotischen Tänze und humorvollen Darbietungen bekannt war, verkörperte Berber eher die dunklen und exzessiven Seiten der Zeit. Während Baker für Lebensfreude und Eleganz stand, war Berbers Kunst geprägt von Themen wie Tod, Wahnsinn und Dekadenz. Beide Frauen brachen Konventionen und setzten den weiblichen Körper als künstlerisches Instrument ein, doch ihre Ausdrucksweisen und kulturellen Kontexte unterschieden sich erheblich.
Skandale und Exzesse

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"Sie war sehr mutig und brauchte den Skandal wie ihr tägliches Brot" - Klaus Mann[2]
Anita Berbers Leben war geprägt von Skandalen und Exzessen. Ihr ausschweifender Lebensstil, der Konsum von Kokain, Opium und Alkohol sowie ihre bisexuelle Lebensweise machten sie zu einer kontroversen Figur. Sie trat regelmäßig nackt auf und war bekannt für ihre provokanten Performances. Ihre engen Beziehungen zur Berliner Bohème und die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Sebastian Droste führten zu wilden Spekulationen und Schlagzeilen in den Medien.
1919 heiratet sie ihren ersten Mann, Eberhard von Nathusius. 1922 verläßt sie ihn und zieht zu Susi Wanowsky[3], zu der sie eine gleichgeschlechtliche Beziehung unterhielt.
Eine der bekanntesten Beziehungen Anita Berbers war die zu Sebastian Droste, einem Dichter und Tänzer, mit dem sie eine kurze, aber intensive künstlerische Partnerschaft einging. Die beiden schockierten das Berliner Publikum mit radikalen, teils verstörenden Tanzdarbietungen, die sexuelle und düstere Themen verarbeiteten. Ihre Beziehung war leidenschaftlich, aber auch geprägt von Drogenmißbrauch und Selbstzerstörung. Diese stürmische Verbindung hielt nur wenige Jahre und endete im Streit und Trennung. 1923 verschwindet Droste mit Anitas Schmuck und reist nach New York.
Ebenfalls 1923 und noch im Beisein von Dorste, folgte die 14-tägige Skandalaffäre mit und um Alice de Majo (Fuchs), geschiedene Ehefrau von Heinrich Haim Sussin, Direktor der 'Wiener Allgemeinen Verkehrsbank'. Einige Zeitungen schrieben von Entführung und Hörigkeit[4]. Die Folgen gingen weiter, als mensch meinen möchte. Es gab eine 'Verfolgungsjagd' nach Berlin, anwaltliches Einschreiten, Entmündigungsverfahren gegen Alice. Der Direktor verlor seinen Posten, da sein Name mit dem Bankhaus verbunden wurde. Er verspekulierte sich 1924 beim Wiener Börsencrash und wurde 1926 zuletzt als Jazz- Musiker gesichtet. Alice Sussin benannte sich in Alice de Majo um und startete eine Schauspielkarriere. Sie verstarb 1972, mäßig erfolgreich, in London.[5]
Nach der Trennung von Droste heiratete Anita Berber 1924 ihren dritten Ehemann, den amerikanischen Tänzer Henri Châtin Hofmann. Auch diese Beziehung war von Drogen und intensiven Emotionen geprägt, doch Châtin Hofmann blieb bis zu ihrem Tod an ihrer Seite. Ihre Ehe war ebenfalls künstlerisch beeinflußt, da sie weiterhin gemeinsam auftraten, jedoch war Berbers Gesundheit zu diesem Zeitpunkt bereits stark beeinträchtigt.
Anita Berber verkörperte eine radikale sexuelle Freiheit, die für die damalige Weimarer Zeit provokativ war. Ihre Beziehungen waren oft ebenso exzentrisch und unkonventionell wie sie selbst und spiegelten ihren Wunsch nach einem Leben ohne Einschränkungen wider.
Mit ihr war Henri, der amerikanische Tänzer, mit dem sie verheiratet war. Sie hatten einen Kavalier bei sich und es gab Sekt. Den Kavalier und mich nahmen sie morgens um zwei in ihr Hotelzimmer mit. Ich war damals kaum 18 Jahre alt.
Filme und Schauspielkarriere

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Neben ihrer Tätigkeit als Tänzerin spielte Anita Berber in mehreren Stummfilmen mit, darunter ”Lucifer“ (1919) und ”Anders als die Andern“ (1919), einem der ersten Filme, der Homosexualität thematisierte. Obwohl ihre Filmkarriere im Vergleich zu ihrer Tanzkunst eher im Hintergrund stand, unterstrichen diese Filme ihren experimentellen und oft provokanten Ansatz zur Kunst.
Eine Hommage über Berbers Leben stellt der Film ”Anita – Tänze des Lasters“ (1988) von Rosa von Praunheim[6] dar. Der Film zeigt Berbers exzessives Leben zwischen künstlerischem Erfolg und persönlichem Abgrund. Er beleuchtet ihre radikale Kunst, die Berliner Subkultur und ihren unaufhaltsamen Absturz in Krankheit und Tod.
Sexualität, Provokation und gesellschaftliche Normen
"Seid ruhig! Ich schlafe ja doch mit jedem von euch."[7]
Anita Berbers offene Sexualität war nicht nur ein Ausdruck ihrer persönlichen Freiheit, sondern auch eine bewusste Provokation der damaligen Gesellschaft. Ihr Zitat "Seid ruhig! Ich schlafe ja doch mit jedem von euch" verdeutlicht ihre Absicht, gesellschaftliche Tabus zu brechen und die Doppelmoral anzuprangern.
Als bisexuelle Frau bewegte sich Berber in einem gesellschaftlichen Umfeld, das Homosexualität kriminalisierte und Frauen in enge Rollenbilder zwängte. Ihre Beziehungen zu Frauen waren ein bewusster Bruch mit diesen Normen. Sie lebte ihre Sexualität öffentlich aus und machte sie zu einem zentralen Bestandteil ihrer künstlerischen Identität.
Doch Berbers sexuelle Offenheit war mehr als nur eine persönliche Entscheidung. Sie war ein politischer Akt. Indem sie ihre Sexualität als Kunstform nutzte, forderte sie die patriarchalische Gesellschaft heraus und forderte neue Räume für weibliche Sexualität ein. Ihre Auftritte, oft geprägt von Nacktheit und provokanten Posen, waren nicht nur Ausdruck ihrer künstlerischen Vision, sondern auch eine direkte Herausforderung an die herrschenden Moralvorstellungen.
Intersektionalität und Marginalisierung

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Berbers Erfahrungen lassen sich nicht allein auf ihre Sexualität reduzieren. Als Frau, Bisexuelle und Künstlerin war sie einer Vielzahl von Diskriminierungen ausgesetzt. Ihre jüdischen Wurzeln könnten zudem eine weitere Dimension ihrer Marginalisierung hinzugefügt haben.
Die Kombination dieser Identitäten machte sie zu einer Außenseiterin in einer Gesellschaft, die klare Grenzen zwischen den Geschlechtern, sexuellen Orientierungen und sozialen Klassen zog. Ihre offene Lebensweise und ihre Kunst machten sie zu einem leichten Ziel für Kritik und Verfolgung.
Folgen und Auswirkungen
Berbers radikale Lebensweise hatte sowohl positive als auch negative Konsequenzen. Einerseits inspirierte sie viele junge Künstlerinnen und Künstler und trug dazu bei, die Diskussion über Sexualität und Geschlechterrollen zu öffnen. Andererseits führte ihr Lebensstil zu gesundheitlichen Problemen und einen frühen Tod.
Die Ambivalenz ihrer Figur liegt darin begründet, dass sie sowohl eine Pionierin der sexuellen Freiheit als auch ein Opfer der gesellschaftlichen Repressionen war. Ihre Geschichte ist ein Mahnmal für die Bedeutung von Toleranz und Akzeptanz und erinnert uns daran, dass der Kampf für Gleichberechtigung noch lange nicht beendet ist.
Der frühe Tod und das Vermächtnis
Aus Prag kommt die Nachricht, daß dort in einem zweitklassigen Hotel die sehr bekannte Tänzerin Anita Berber krank darniederliegt. Sie hat kaum das Geld, sich Nahrung zu verschaffen und die Artistenorganisation hat bereits eine Sammlung eingeleitet, damit die Tänzerin in einem Sanatorium untergebracht werden kann.
Sie war nicht die Frau, sich vor den Konsequenzen ihres Schicksals zu drücken. Sie machte nie halbe Sache. Ihr Absturz, rapid und katastrophal, scheint großartig stilisiert, pathetisch gesteigert, wie vorher ihr Triumph.

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Das Vermächtnis in der Literatur und im Archiv
Anita Berbers Leben wurde mehrfach literarisch aufgearbeitet. Besonders hervorzuheben sind zwei Biographien von Lothar Fischer: ”Anita Berber – Tanz zwischen Rausch und Tod“ (1984)[9] und ”Anita Berber – Göttin der Nacht“ (2007)[10]. Beide Bücher beleuchten Berbers faszinierendes und tragisches Leben sowie ihre Bedeutung für die Kunst- und Tanzwelt.
Das ”Anita-Berber-Archiv“[11] im Deutschen Tanzarchiv in Köln bietet einen umfangreichen Einblick in das Leben dieser außergewöhnlichen Künstlerin. Es umfaßt Dokumente, Fotografien und andere Materialien, die das künstlerische Schaffen Berbers und ihren Einfluß auf die Tanzwelt der 1920er Jahre dokumentieren.
Dieter Wunderlich widmete Berber ein Kapitel in seinem Buch ”AußerOrdentliche Frauen“ (2017)[12], das eine Reihe von Biographien außergewöhnlicher Frauen enthält und auch Berbers Leben und Karriere beleuchtet.
Die erste Biographie über Anita Berber, ein biographischer Roman, erschien bereits 1929[13].
Anita Berber war zweifellos eine außergewöhnliche, radikale und mutige Künstlerin, eine Pionierin des Ausdruckstanzes, die sich in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs über Konventionen hinwegsetzte. Sie verkörperte den radikalen Wunsch nach Freiheit, sowohl künstlerisch als auch persönlich. Ihre Auftritte und ihr Lebensstil standen für Selbstbestimmung und eine kompromißlose Entfaltung der eigenen Identität – Aspekte, die auch heute noch bewundert werden. Doch während sie für Freiheit und künstlerische Autonomie kämpfte, führte ihr übermäßiger Konsum von Drogen und Alkohol, gepaart mit einem exzessiven Lebensstil, zu einer schleichenden Selbstzerstörung. Dies schwächte ihren Körper und machte sie anfällig für Krankheiten wie Tuberkulose, die in den 1920er Jahren zwar verbreitet, aber auch behandelbar war. In dieser Ambivalenz liegt ihre Tragik: Berbers Lebensweg zeigt sowohl die Möglichkeiten als auch die Gefahren, die mit einem radikalen Bruch mit gesellschaftlichen Normen einhergehen können.
Ihr Vermächtnis verweist auf den Kampf um persönliche Freiheit, läßt jedoch die zerstörerischen Folgen ihres exzessiven Lebensstils nicht außer acht. Sie war eine Frau, die ihre Sexualität und ihren Körper als künstlerisches Medium nutzte, und sie verkörperte den rebellischen und freizügigen Geist der Weimarer Republik wie kaum eine andere. Ihr Einfluß auf die Kunst- und Tanzwelt, ebenso wie ihre Lebensgeschichte, fasziniert noch immer und inspiriert zahlreiche Künstler und Historiker[14]. Aber ihr Leben vermittelt auch eine bedeutende Lektion: Selbstbestimmung und die Pflege des eigenen Körpers und Geistes müssen Hand in Hand gehen, um langfristig positive Auswirkungen entfalten zu können.
4 Archivstücke zum Begriff 'Anita Berber'
- Anita Berber - Göttin der Nacht; Typ: Buch
... mehrere Affären mit Männern und Frauen. Mit 17 Jahren steht sie das erste Mal auf der Bühne, mit 18 arbeitet sie als Modell für Zeitschriften, mit 19 ist sie ein Star, mit 21 alkohol- und drogensüchtig, mit 29 stirbt sie an den Folgen ihres exzessiven Lebens. Ihre Erscheinung: überirdisch ...
Archivstück aufrufen - Anita Berber - Tanz zwischen Rausch und Tod; Typ: Buch
Archivstück aufrufen - Der Tanz ins Dunkel; Typ: Buch
... und entfaltet dabei weniger eine streng lineare Biographie als eine dichte Folge prägender Szenen. Im Zentrum steht eine Figur, die von Anfang an zwischen Verletzlichkeit und Trotz schwankt: ein sensibles Kind, das sich nach Nähe sehnt, zugleich aber früh lernt, Enttäuschungen mit Rückzug oder Selbstbehauptung zu beantworten. Diese frühen Erfahrungen ...
Archivstück aufrufen - Die Bühne, Nr. 275 vom 01.03.1930; Typ: Publikation
... Tanz ins Dunkel. Anita Berber. Ein biographischer Roman.'; Adalbert-Schultz-Verlag; Berlin; 1929|/index.php?task=view&id=830|Archival: Der Tanz ins Dunkel. Anita Berber. Ein biographischer Roman.]] über Anita Berber und das persönliche Verhältnis von Klaus Mann zu Anita Berber. Zuerst haßte ich sie; ich fand sie faszinierend, aber abscheulich. Ich war dann ziemlich ...
Archivstück aufrufen
Fußnoten / Einzelnachweise
- ⇫ Kunstmuseum Stuttgart. Otto Dix' Bild ”Bildnis der Tänzerin Anita Berber“
- ⇫ 01.03.1930; Klaus Mann, Die Bühne: 'Erinnerungen an Anita Berber', Wien, S. 43
- ⇫ Lesbengeschichte.org: Hanna Busch aka Hanna Wanowski aka Susi Wanowski
- ⇫ 'Anita Berber und die entführte Bankdirektorsgattin', Die Stunde vom 12.09.1923.
Die neueste Affäre der Anita Berber, die Entführung der geschiedenen Gattin des Direktors der Wiener Verkehrsbank Sussin, einer erst zwanzigjährigen bildhübschen Dame, hat ein rasches, versöhnliches Ende gefunden. - ⇫ 09.01.2023, Dr. Johannes Lang: 'Skandal im Kurort', Heimatblätter, Jahrgang 91 / Nummer 1
- ⇫ Rosa von Praunheim (Regie): 'Anita – Tänze des Lasters', Absolut Medien, Berlin, 1987, 85 Min.
- ⇫ 21.01.2020; Katia Iken; Der Spiegel: 'Die Skandalnudel der Zwanzigerjahre'
- ⇫ Anita-Berber-Park.de
- ⇫ Lothar Fischer: 'Anita Berber - Tanz zwischen Rausch und Tod', Haude & Spenersche Verlagsbuchhandlung GmbH, 1984, 3-775-90262-7
- ⇫ Lothar Fischer: 'Anita Berber - Göttin der Nacht', edition ebersbach, 2007, 978-3-9387-4023-1
- ⇫ Anita-Berber-Archiv / Deutsches Tanzarchiv Köln
- ⇫ Dieter Wunderlich, 'AußerOrdentliche Frauen', Piper Verlag, 2017, 978-3-4922-5459-5
- ⇫ Leo Lania,'Der Tanz ins Dunkel', Adalbert-Schultz-Verlag, 1929
- ⇫ 2013, Christian Haider, Diplomarbeit: 'Tanzende Sünde. Anita Berber 1922/23 in Wien. Zur medialen Konstruktion eines ”Stadtskandals“', Universität Wien
