Bi(-/+)Archiv
Broschüren, Studien, Flyer, Photo's, Zeitschriften, Filme, Bücher zum Thema Bisexualität / Multisexualität.
Vorurteile
Alle Menschen haben Vorurteile. Aber nur 38% sind sich ihrer eigenen bewusst.[1] Für gewöhnlich sind Vorurteile negativ besetzt. Bis zu einem gewissen Teil werden sie genutzt, um sich über die Diskriminierten zu erheben und dabei selbst aufzuwerten. Oder Peronenkreise pauschal in 'Schubladen' einzusortieren und sich dadurch nicht weiter mit einzelnen Personen dieser Kreise auseinandersetzen zu müssen.
Vorurteile lassen eine faire Abwägung der jeweils besonderen Umstände vermissen,
Die Bisexuellen werden sowohl von heterosexueller, wie auch von homosexueller Seite mit pauschalen Vorurteilen konfrontiert. Wie unüberlegt manches ausgesprochen wird, sieht mensch daran, das diese Vorurteile eben auch von selbst diskriminierten Personen (Homosexuellen) ausgesprochen werden.
Dumme Sprüche
Die nachfolgende Liste ist nur eine Auswahl an Vorurteilen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, welche Bisexuellen gelegentlich an den Kopf geworfen werden.
Zu den meisten dummen Sprüchen können keine Quellen benannt werden, da der Ursprung nicht mehr nachvollziehbar ist.
Ich hab die Theorie, jeder Mann, der sagt, er ist bisexuell, ist schwul, und jede Frau, die sagt, sie sei bisexuell, ist hetero.
Quelle: taz.de, Hella von Sinnen, ”Freundschaft ist die wahre Liebe“, 3.7.2013Du kannst dich nur nicht entscheiden.
Du bist zu feige zu deiner Homosexualität zu stehen. [Abwehrbisexualität]
Du versteckst dich hinter deiner Hetero-Beziehung
Das geht wieder vorbei, ist bestimmt nur eine Phase. [Wilhelm Fließ]
Du siehst zu schwul aus. Du kannst nicht bisexuell sein.
Ein bißchen Bi schadet nie
Bisexualität gibt es nicht.
Toll, dann hast Du ja eine doppelte Auswahl an Partner_innen.
- Unersättlich / Nymphoman
- Bisexuelle Frauen haben angeblich immer Lust auf einen Dreier (WMW).
- Bisexuelle Frauen wären immer bereit zum Gruppensex.
- Bisexuelle können nicht treu sein. [2]
Positive Vorurteile
Interessanterweise geht es auch andersrum, als positives Vorurteil.
- Bi-Männer sind angeblich nicht sexistisch. [3]
Wer die negativen Vorurteile (zurecht) als falsch empfindet, sollte sich auch nicht dazu herablassen, sich in den vermeintlich positiven zu 'sonnen'. Beides basiert auf dem gleichen Prinzip, Pauschalisierung. Und ist, bei der Individualität der Bisexuellen, ein völlig unrealistisches und vereinfachtes Denken.
Entstehung von Vorurteilen
Bisexualität läßt sich im foucaultschen Sinn[4] nicht als zeitlos gegebene Identität verstehen, sondern als historisch entstandene Kategorie innerhalb medizinischer, juristischer und sozialwissenschaftlicher Diskurse über Sexualität. Im Zuge der modernen Klassifikation von Sexualität wurden insbesondere im 19. und 20. Jahrhundert feste Identitätsbegriffe wie „heterosexuell“ und „homosexuell“ herausgebildet, die sexuelle Praktiken und Begehrensformen in eindeutige Typologien überführen. Bisexuelle Lebensweisen erscheinen innerhalb dieser Ordnung häufig als Uneindeutigkeit, Übergangsform oder Abweichung von diesen beiden Polen. Vor diesem Hintergrund entstehen auch gesellschaftliche Vorannahmen und Stereotype über Bisexualität nicht isoliert als individuelle Fehlurteile, sondern im Kontext solcher Ordnungssysteme, die Komplexität reduzieren und eindeutige Zuordnungen bevorzugen.
Vorurteile lassen sich auch sozialpsychologisch als Folge von Kategorisierung erklären. Menschen ordnen ihre Umwelt fortlaufend in Gruppen ein, um soziale Komplexität zu verringern; dabei entstehen vereinfachte Bilder von „eigener“ und „fremder“ Gruppe.[5] Vorurteile sind in diesem Sinn nicht nur bewußte Ablehnung, sondern auch ein Ergebnis alltäglicher Wahrnehmungs- und Einordnungsprozesse, die Unterschiede verallgemeinern und verfestigen. Darüber hinaus zeigt die Sozialpsychologie, daß solche Kategorisierungen häufig mit einer systematischen Aufwertung der Eigengruppe einhergehen (Ingroup-Bias), wodurch soziale Identität stabilisiert und ein positives Selbstbild erzeugt wird. In stärker hierarchisch orientierten Ansätzen wird zudem betont, daß Vorurteile auch der Legitimation und Stabilisierung sozialer Ungleichheiten dienen können, indem Gruppenunterschiede als natürliche oder gerechtfertigte Rangordnung interpretiert werden [6].
Eine weitere Erklärung liefert die Theorie der sozialen Identität. Nach diesem Ansatz entsteht ein Teil des Selbstverständnisses aus Gruppenzugehörigkeiten; zugleich wird die eigene Gruppe im Vergleich zu anderen Gruppen häufig aufgewertet. [7] Vorurteile können daraus entstehen, daß Abgrenzung und Hierarchisierung sozialer Gruppen die eigene Position stabilisieren sollen. Unterschiede werden dann nicht neutral beschrieben, sondern in Bewertungen übersetzt.
Auch kognitive Modelle erklären Vorurteile als Folge mentaler Vereinfachung. Menschen arbeiten mit Heuristiken, also gedanklichen Abkürzungen, die schnelle Urteile ermöglichen, aber systematische Verzerrungen erzeugen können.[8] Stereotype entstehen in diesem Sinn nicht zwingend aus offener Feindseligkeit, sondern auch aus dem Versuch, komplexe soziale Wirklichkeit möglichst rasch und mit möglichst geringem Aufwand zu ordnen.
Ambivalenz von Identitätskategorien
Mehr Ausdifferenzierung sexueller Identitätskategorien bedeutet nicht automatisch eine Zunahme von Vorurteilen. Identitätskategorien erfüllen vielmehr eine doppelte Funktion innerhalb moderner Gesellschaften: Einerseits ermöglichen sie die Sichtbarmachung, Benennung und soziale sowie rechtliche Anerkennung unterschiedlicher Lebensweisen und schaffen damit Voraussetzungen für politische Repräsentation und Schutz vor Diskriminierung. Andererseits sind sie Teil jener historischen Prozesse, in denen Sexualität überhaupt erst in eindeutige Typologien überführt wird, wodurch komplexe Formen von Begehren und Verhalten in festgelegte Kategorien eingeordnet werden.
Im foucaultschen Sinn sind solche Kategorien nicht lediglich beschreibend, sondern wirken an der Produktion sozialer Wirklichkeit mit, indem sie Normen, Abweichungen und Erwartungshaltungen strukturieren. Dadurch können Identitätskategorien einerseits emanzipatorische Funktionen erfüllen, indem sie marginalisierte Gruppen sichtbar machen, zugleich aber auch zur Stabilisierung von Stereotypen beitragen, da kategoriale Zuschreibungen häufig mit typisierenden Vorstellungen über Verhalten und Eigenschaften verbunden werden.
Identitätskategorien sind damit nicht neutral, sondern ambivalent: Sie sind sowohl Voraussetzung gesellschaftlicher Anerkennung als auch Teil jener Ordnungssysteme, die Vereinfachungen und Verallgemeinerungen begünstigen, aus denen wiederum Vorurteile entstehen können.
Abbau von Vorurteilen
Der Abbau von Vorurteilen wird in der Sozialpsychologie vor allem als Veränderung von Wahrnehmungs- und Kategorisierungsprozessen verstanden. Ein zentraler Ansatz ist die sogenannte Kontakthypothese: Unter bestimmten Bedingungen kann direkter Kontakt zwischen Mitgliedern unterschiedlicher Gruppen dazu führen, daß stereotype Gruppenbilder abgebaut werden.[5] Entscheidend sind dabei insbesondere gleichberechtigte soziale Rahmenbedingungen, gemeinsame Ziele, kooperative Interaktion und institutionelle Unterstützung, da nur dann die Wahrnehmung von „Gruppen“ zugunsten individueller Erfahrungen aufgelöst werden kann.
Ergänzend dazu beschreibt die Theorie der sozialen Identität Möglichkeiten der Rekategorisierung, bei der bestehende Gruppenunterscheidungen durch die Bildung einer übergeordneten gemeinsamen Identität abgeschwächt werden.[7] Statt eines stabilen „Wir gegen sie“-Schemas wird ein erweitertes „Wir“ etabliert, das vormals getrennte Gruppen einschließt und so Abgrenzungslogiken reduziert.
Weitere Ansätze setzen auf die Reduktion von Kategorisierungstendenzen durch stärkere Individualisierung der Wahrnehmung, sodaß Mitglieder anderer Gruppen nicht primär als Teil einer Kategorie, sondern als eigenständige Personen wahrgenommen werden. Gleichzeitig können Bildung und kritische Reflexion über die historische Entstehung von Kategorien dazu beitragen, stereotype Annahmen zu relativieren, indem sichtbar wird, daß soziale Einteilungen nicht naturgegeben, sondern historisch und diskursiv geprägt sind.
Soziale Ächtung des oder eine unmittelbare Kooperation mit dem Diskriminierenden (Vorleben), scheinen die wenigen Möglichkeiten zu sein, mit denen ein Umdenken bewirkt werden kann.
Zu einem ähnlichem Schluß kommt auch die rheingold-Studie 'Vorurteile und Diskriminierung machen krank':
Zur Prävention ist die Sichtbarkeit von Diversität in Gesellschaft und Unternehmen ein wirksames Mittel und sollte als wichtiger Teil des Gesundheitsmanagements künftig stärker im Fokus stehen.
45 Archivstücke zum Begriff 'Vorurteile'
- "Universelle Liebe? Bisexuelle und die Lust auf alle Geschlechter"; Typ: Publikation
... vorne dran: Wie leben bisexuelle Frauen?", S. 36 - 38 Ein relativ objektiver 2-seitiger Bericht zur Situation von Bisexuellen in der Gesellschaft und innerhalb der LSBT*IQA-Community. Weitere relevante Artikel "Wer bin ich?", S. 40 - 43 4-seitiger Bericht über den eigenen Werdegang mit Bisexualität, ähnlich den Bonusmeilen auf Liebe-Leben-Leute.de. Prägnante ...
Archivstück aufrufen - „Sehnsucht nach Normalität“ – Handnotiz zur Bisexualität; Typ: Publikation
Ein unscheinbarer Zettel Beim Ausräumen und Ordnen des Archivs einer Privatperson fand sich 2025 in Köln ein loser, handbeschriebener Zettel im Format A6. Zwischen den tausenden Dokumenten war er keinem Bestand unmittelbar zugeordnet. Die Sammlung beschäftigte sich unter anderem mit den Themen Homosexualität, Kirche und Zugfahrplänen. Auf dem Zettel steht lediglich: „J: Ich hab' mich entschlossen, bisexuell zu leben/werden Sehnsucht nach Normalität“
Archivstück aufrufen - Abschlußbericht der Pilotstudie 'Lebenssituationen und Diskriminierungserfahrungen von homosexuellen Jugendlichen in Deutschland'; Typ: Publikation
... auch zu bisexuellen und transsexuellen/transidenten Jugendlichen herstellen ließen. Dies führte zu einer folgerichtigen und bereichernden Erweiterung der Stichprobe, weshalb sich die Ergebnisse dieses Abschlussberichtes auf die Lebenssituationen und Diskriminierungserfahrungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transsexuellen/transidenten – kurz LGBT 2 – Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis ca. 27 Jahren beziehen. Damit ...
Archivstück aufrufen - Affäre im Sommer; Typ: Buch
Ein überzeugend einfühlsamer Frauenroman der englischen Spitzenautorin. In ihrem wunderschönen alten Haus auf dem Land hat Alice endlich gefunden, wonach sie sich so lange sehnte - das perfekte Leben. Aber etwas fehlt ihr. Gewiß, sie liebt ihren Mann und ihre Kinder, aber erst die Beziehung zu einer schönen jungen Frau öffnet ihr die Augen für das, was ihr zum vollkommenen Glück bisher gefehlt hat. Ein Skandal in dem kleinen Dorf.
Archivstück aufrufen - Aimée & Jaguar; Typ: Buch
... Liebe. Doch ihr Glück währt nur etwas mehr als ein Jahr. Felice ist Jüdin; sie wird 1944 von der Gestapo verhaftet und nach Theresienstadt deportiert.Erica Fischer hat die Lebenserinnerungen von Aimée aufgezeichnet als Zeugnis einer außergewöhnlichen Liebe in extremer Zeit. Die Geschichte von Aimée & Jaguar wurde mit Juliane Köhler ...
Archivstück aufrufen - Aktionsplan LSBTI* Bielefeld, 2017; Typ: Publikation
... (2001) und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (2006) sind erste Schritte auf dem Weg zur rechtlichen Gleichstellung erfolgt. Neben anderen Bundesländern hat auch Nordrhein-Westfalen einen ”Aktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt – gegen Homo- und Transphobie“ (2012) aufgelegt. Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland spricht sich inzwischen für ...
Archivstück aufrufen - andere Welt (DAW), Ausgabe 03/1993; Typ: Publikation
... persönlichen Entwicklung in einer monogamen / monoamoren Beziehung als bisexuelle Frau. Ich bin mal vergewaltigt worden. Von einer Frau. Hatte Blutergüsse an Hüften und Schenkeln, konnte tagelang kaum laufen ... Und ist es wirklich Verrat, nicht länger sagen zu können, ganz allgemein seien Frauen bessere Menschen als Männer? ... ...
Archivstück aufrufen - Auflehnung gegen das biologische Gesetz; Typ: Buch
... Geschichte und alle Erkenntnisse der Anthropologie zu beweisen scheinen: gibt es eine Möglichkeit, dieses Gesetz zu brechen? Nichts anderes ist annähernd so wichtig, denn solange alle Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit, nach Menschenwürde und Güte nur Chimäre ist, die an der Unabänderlichkeit eines Naturgesetzes zuschanden werden muß, solange fehlt für ...
Archivstück aufrufen - BiJou 30 - Bisexuelles Journal, Ausgabe 30, 10/2015; Typ: Publikation
... Pädagogik auf den Lehrplan! - Jetzt doch: Jede(r) zweite bisexuell! - Meet and mingle - BiCon 2014 - Frauen unter sich: Bi-Frauentreffen 2014 - Mijn biseksuele jaar 2014 - Bei Bisexualität geht es eigentlich nicht um Sex - ...
Archivstück aufrufen - Bisexualität; Typ: Buch
Diese Studie zur Bisexualität - die erste grundlegende Untersuchung zu diesem Thema überhaupt - will als ein Schritt auf dem Wege zu einer umfassenden Erkenntnis der emotionalen und sexuellen Möglichkeiten des Menschen verstanden werden.
Archivstück aufrufen - Brokeback Mountain; Typ: Film
... Schafhüter für einen reichen Rancher. In der weiten Einsamkeit der Berge von Wyoming kommen sich die beiden näher, als es die Konvention der Zeit gestatten, und können auch dann nicht voneinander lassen, als jeder für sich versucht, als Ehemann mit Familie glücklich zu werden. Vielleicht bedarf es der fremden Perspektive, ...
Archivstück aufrufen - BUNTE 11/1992; Typ: Publikation
Titelthema: Das dritte Geschlecht. Die Bi-Sexuellen. Haben sie mehr von der Liebe? Der Artikel behandelt das Thema Bisexualität aus einer stark boulevardjournalistischen Perspektive. Er verbindet prominente Selbstbekenntnisse, persönliche Erfahrungsberichte, literarische Beispiele und zeitgenössische psychologische Deutungen. Der Tenor ist erklärend, zugleich aber stark emotionalisierend und sexualisiert, typisch für das Medium und die Zeit.
Archivstück aufrufen - BUNTE, 41/1991; Typ: Publikation
... das Leben und die Beziehungen der Schauspielerin Romy Schneider, mit besonderem Schwerpunkt auf ihre Partnerschaften, emotionale Krisen und ihrem frühen Tod. Im Zentrum steht die Beziehung zwischen Romy Schneider und Alain Delon, die als prägend für ihr weiteres Leben dargestellt wird. Der Text greift Aussagen aus Memoiren ...
Archivstück aufrufen - Colette; Typ: Film
Als Colette Paris erreicht, war sie jung und unschuldig. Doch unter dem Mantel der Jungfräulichkeit steckt eine attraktive und aufregende Frau, die nur darauf wartet, von den Männern entdeckt zu werden. Neugierig gab sie sich den Lüsten der Begierde hin. Eine Welt der Sinnlichkiet und Erotik öffnete sich ihr, und aus der Knospe wurde eine prachtvolle Blüte.
Archivstück aufrufen - Coming in; Typ: Film
... halb, denn bisher verkauft er lediglich Shampoo für Männer. Um den Markt komplett aufzurollen, muss Tom herausfinden, was Frauen wollen. Seine Feldstudie führt ihn ins tiefste Neukölln, in den Salon der selbstbewußten Heidi. Kiez trifft Glamour - das kann nicht gut gehen. Dennoch: Wider willen ist der eingebildete Tom schwer ...
Archivstück aufrufen - Cosmopolitan, Juli/1982, „Bisexualität – Freiheit oder Fluch?“; Typ: Publikation
Von manchen sind sie beneidet, von manchen verteufelt und von sich selbst verunsichert: die Männer und Frauen, die das eigene und das andere Geschlecht lieben. Oder gehören wir alle dazu?
Archivstück aufrufen - Der Spiegel, 47/1977; Typ: Publikation
- Mythos Marlene Dietrich - Erotischer Grenzfall - Sänger Rod Stewart, derzeit auf USA-Tournee, löst Mick Jagger als Sex-Symbol in der Rockmusik ab.
Archivstück aufrufen - Die bisexuelle Frau; Typ: Buch
... Frauen unterhalten Beziehungen zu Partnern des gleichen und des anderen Geschlechts. Ihre intimsten Probleme werden vom Verfasser frei und offen dargelegt. Die Bisexualität geht viele Menschen an. Sie betrifft Ehepaare und Familien. Nur eine fundierte Aufklärung ermöglicht eine Vertiefung der menschlichen Beziehungen. Aus dem Inhalt: - Wer sie ...
Archivstück aufrufen - Die Liebe des dritten Geschlechts; Typ: Publikation
Homosexualität, eine bisexuelle Varietät, keine Entartung – keine Schuld.
Archivstück aufrufen - Diskriminierung 2001; Typ: Publikation
... gegen lesbische, schwule, bisexuelle und transgender (lsbt) Jugendliche zu dokumentieren. Kontakte mit dem Antidiskriminierungsbüro Berlin und der Gewaltbeauftragten der Berliner Senatsschulverwaltung ergaben, dass in beiden Fällen antischwule, antilesbische und antitransgender motivierte Gewalt nicht erfasst wird, weil hierfür gar keine statistische Kategorie vorgesehen ist. Auch keine andere Einrichtung dokumentierte unseres Wissens ...
Archivstück aufrufen - Drei von ganzem Herzen; Typ: Film
Im Zentrum steht ein emotional aufgeladenes Dreiecksverhältnis zwischen der lesbischen Connie, ihrer bisexuellen Ex-Freundin Ellen und dem Escort Joe.
Archivstück aufrufen - Frauen und AIDS - Somatische und psychosoziale Aspekte.; Typ: Buch
... Ehe der bisexuellen Männer ist besser als ihr RufVon der Erkenntnis zu den diversen Lösungswegen. Mögliche Eheformen mit bisexuellen Männern. Wobei hier als Indikator für eine glückliche Ehe der Maßstab angesetzt wird, das der Mann sich als bisexuell, statt homosexuell bezeichnet, Sex stattfindet und Offenheit herrscht. ...
Archivstück aufrufen - FRESH, Das Queer-Mag für NRW, Oktober 2017; Typ: Publikation
Titel "Unterschätzte Bisexualität: Was steckt hinter der Liebe zu beiden Geschlechtern?" Artikel "”žIch liebe Männer und Frauen” Bisexualität ist in der Öffentlichkeit selten ein Thema" Interview mit Anja Wolff, AIDS-Hilfe Bochum, selbst bisexuell zum Thema Bisexualität.
Archivstück aufrufen - Giovannis Zimmer; Typ: Buch
... Der junge Amerikaner David verliebt sich im Paris der Nachkriegszeit in den verführerischen Giovanni. Doch er ist eigentlich mit Hella verlobt, die währenddessen in Spanien ist. Hin- und hergerissen zwischen seinen Gefühlen und den gesellschaftlichen Erwartungen, trifft er eine verhängnisvolle Entscheidung. Die tragische Handlung dreht sich ...
Archivstück aufrufen - Hausarbeit Biphobie; Typ: Publikation
Unsichtbarkeit von Bisexualität und Stereotype gegenüber Bisexuellen Die Hausarbeit untersucht Biphobie als spezifische Diskriminierungsform und analysiert die gesellschaftliche Unsichtbarkeit von Bisexualität. Sie argumentiert, daß bisexuelle Menschen sowohl von heterosexuellen als auch von homosexuellen Kontexten marginalisiert werden und daß gängige Begriffe wie ”žHomophobie“ diese besonderen Mechanismen nicht ausreichend erfassen. Neben theoretischen Konzepten werden gesellschaftliche Stereotype, politische Bewegungen und psychische Folgen antibisexueller Diskriminierung dargestellt.
Archivstück aufrufen - Identitätsbildung, Identitätsverwirrung, Identitätspolitik; Typ: Buch
Eine psychologische Standortbestimmung für Lesben, Schwule und andere. Dokumentation des Fachkongresses vom 30.10. - 1.11.1997 veranstaltet vom Verband lesbischer Psychologinnen und schwuler Psychologen in Deutschland e.V. (VLSP) sowie der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. in Mannheim.
Archivstück aufrufen - l.mag - Das Magazin für Lesben, Ausgabe Juli/August 2008; Typ: Publikation
Der auf dem Titelblatt angekündigte Artikel 'Sexualität - Lieber bi?', findet sich in der Rubrik Erotik wieder, mit der Geschichte: 'Lottes verlottertes Liebesleben'. Sinngemäßer Inhalt: Bisexualität ist ein Teil der eigenen Identität und Ausdruck der sexuellen Orientierung, die nicht auf stereotype Vorstellungen von Sexualität reduziert werden kann.
Archivstück aufrufen - Lebenssituationen und Diskriminierungserfahrungen schwuler und bisexueller Männer; Typ: Publikation
... Bachmann Die Studie ”Lebenssituationen und Diskriminierungserfahrungen schwuler und bisexueller Männer“ wurde 2010 von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) im Rahmen der Initiative ”Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in Auftrag gegeben und von Dr. Anne ...
Archivstück aufrufen - Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben.; Typ: Publikation
Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt als Themen frühkindlicher Inklusionspädagogik. Handreichung für pädagogische Fachkräfte der Kindertagesbetreuung. Herausgegeben durch "Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg" und der "Bildungsinitiative Queerformat" im Rahmen der Initiative ”žBerlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“
Archivstück aufrufen - Nicht nur eine Phase - Grüne Jugend, 2023; Typ: Publikation
Kam über den BiPlusPride in Hamburg. Viel mehr ist dazu nicht bekannt. Inhalt ist in Anlehnung an das Vorurteil 'Bisexualität ist nur eine Phase'.
Archivstück aufrufen - Playboy - Die bisexuelle Frau; Typ: Buch
... protokolliert wie komische oder groteske Varianten. Inhalt - Einleitung - Vorbemerkungen - Die bisexuelle Weltanschauung - Wer sie sind - Gefährtinnen und Treffpunkte - Frauen wollen verführerisch sein - Die Berühmten und die Berüchtigten ...
Archivstück aufrufen - Privatheit, Medien und Geschlecht - Bisexualität in Daily Talks; Typ: Buch
... studies zu Öffentlichkeit und Privatheit werden auf die alltägliche journalistische Praxis bezogen. In diesem Kontext erscheint ein am Individuum orientierter Begriff der Scham für medienethische Überlegungen geeigneter als der historisch überfrachtete Begriff der Privatheit. Auf der Grundlage eines neuen Begriffs von Privatheit untersucht dieses Buch beispielhaft vier Daily Talks ...
Archivstück aufrufen - Psychopathia Sexualis - Eine Klinisch-Forensische Studie; Typ: Buch
... - Liebe als Leidenschaft - Culturgeschichtliche Entwicklung des Sexuallebens - Schamhaftigkeit - Christenthum. Monogamie - Stellung des Weibs im Islam - Sinnlichkeit und Sittlichkeit - Culturelle Versittlichung des Sexuallebens - Episoden sittlichen Niedergangs im ...
Archivstück aufrufen - Psychopathia sexualis 4; Typ: Buch
mit besonderer Berücksichtigung der conträren Sexualempfindung Eine klinisch-forensische Studie von Dr. R. v. Krafft-Ebing O. Ö. PROF. F. PSYCHIATRIE U. NERVENKRANKHEITEN A. D. K. K. UNIVERSITÄT GRAZ
Archivstück aufrufen - Queerulant_in, Jahrgang 2, Ausgabe 1 (4) Mai/2013; Typ: Publikation
Mit dem Artikel: "Bifeindlichkeit: Unsichtbarkeit von Bisexualität und Stereotype gegenüber Bisexuellen." Eigentlich werden Bisexuelle mit Schwulen und Lesben noch häufiger in einem Atemzug genannt als Trans*- und Inter*- Personen. Doch obwohl Bisexuelle schon längere Zeit mitgedacht werden, sind sie oft Diskriminierungen von Schwulen und Lesben selbst ausgesetzt. Immer wieder wird die sexuelle Orientierung von Bisexuellen genutzt um sie als Feindbild zu deklarieren, obgleich sie in einer Abkürzungswelle als Bündnispartner_innen mitbenannt werden.
Archivstück aufrufen - Quick, Ausgabe 28, 07/1974; Typ: Publikation
Artikel: "Ich bin bi-sexuell - Sechs Frauen bekennen, warum sie anders sind als andere". Maria Schneider (20), Marlon Brandos üppige und frivole Gespielin in dem Film "Der letzte Tango in Paris", macht kein Hehl aus ihrem bewegten Liebesleben. Sie sagt: Ich bin völlig bisexuell und habe bisher mit ungefähr fünfzig Männern und zwanzig Frauen geschlafen. Ich brauche nun mal ungeheuer viel Erfahrung
Archivstück aufrufen - Rechtsgutachten zur Frage der Rehabilitierung der nach § 175 StGB verurteilten homosexuellen Männer; Typ: Publikation
... 1935 durch die Nationalsozialisten verschärften § 175 des Strafgesetzbuchs (StGB) übernommen. Erst 1994 wurde die Strafvorschrift durch den Bundestag vollständig aufgehoben. Die Opfer der Strafverfolgung nach 1945 bis zur Aufhebung der Strafvorschrift im Jahr 1994 wurden bis heute nicht rehabilitiert, die sie kriminalisierenden Urteile nicht aufgehoben. In der Bundesrepublik wurden ...
Archivstück aufrufen - Schwule - Lesben - Bisexuelle; Typ: Buch
... und die spezifischen Umstände im Familienleben, bei der Arbeit, im Alter, bis zum Tod. Und er analysiert genau die Ängste und die Psychodynamik jener, die Andersempfindende nur herabwürdigen und verfolgen können. Den Titel für sein Buch hat er gewählt, weil er den trotzigen Stolz respektiert wissen will, mit dem ...
Archivstück aufrufen - Therapie zwecklos; Typ: Film
... Bruce von seinem Freund Bob erzählt, verlässt Prudence aufgebracht das Lokal. Beide suchen ihre Therapeuten auf, die Tür an Tür praktizieren - und auch keinen Rat wissen. Weil Bruce unter Decknamen eine zweite Annonce aufgibt, kommt es zu einem weiteren Treffen zwischen den beiden im gleichen Lokal, das vorübergehend im ...
Archivstück aufrufen - Treibsand - Zeitung des ASTA der Uni Bremen, Ausgabe 50, Mai 1986; Typ: Publikation
1 1/2- seitiger Artikel, Titel: "Bisexualität", S. 20 + 21. Relativ aufschlußreich und mit interessanten Fragen. Detailierte Betrachtung der Lebensprobleme von Bisexuellen. Mit einem kurzem Überblick über das Leben und Wirken von Charlotte Wolff.
Archivstück aufrufen - Trigonometry; Typ: Film
... einfach viel zu wenig für ihr Essen. Mit ihrem Café möchte sie auch gegen die Gentrifizierung des Viertels ankämpfen und gibt außerdem Jugendlichen eine Chance als Lehrling. Kieran (Gary Carr) war Soldat und quittierte den Dienst mit einer leichten PTBS. Zur Zeit ist er Sanitäter und darin überaus engagiert, ...
Archivstück aufrufen - Vorurteile & Diskriminierung machen Krank.; Typ: Publikation
... - Verständnis & Entstehung - Erleben & Wirkung - Prävention & Intervention - Epilog Kernaussagen der Studie - Alle Menschen haben Vorurteile. Aber nur 38% sind sich ihrer eigenen bewusst. - Die Mehrheit der Menschen ist oder war von Vorurteilen oder ...
Archivstück aufrufen - Werbeplakat 'Axe-Dimension', 2002; Typ: Publikation
... meine beste Freundin dabei ist?' - The Axe Effect - Größe: 174,5 x 118,3 cm, Din A0 Das Plakat zeigt eine junge Frau mit leicht provokativem Blick. Daneben ist das Produkt ”AXE Dimension“ mit dem Hinweis NEW abgebildet. Der Slogan ”Stört es dich, wenn meine beste ...
Archivstück aufrufen - Wir lieben wen wir wollen
; Typ: Buch
... Authentische Berichte von Jugendlichen, die von ihrem Glück und ihrem Schmerz, ihren Hoffnungen und Ängsten, den Hürden, die sie überwunden haben und den Möglichkeiten, die sie für sich entdeckt haben, erzählen, ergänzen die informativen und praktischen Ratschläge von Ellen Bass und Kate Kaufman. Häufig auftretende Fragen um Coming-out, Beziehungen und ...
Archivstück aufrufen - Wir wollen's wissen; Typ: Publikation
... umfangreiche Befragung von lesbischen und schwulen Jugendlichen im Oktober 2004 durchgeführt. Mit über 4000 Beteiligten haben wir eine erstaunliche Größe an Antworten, die das Ergebnis der Befragung unterstützt. Die Ergebnisse sind so umfangreich, dass es auch in 2005 erhebliche Fakten gibt, die zur weiteren Nutzung und Auswertung zur Verfügung stehen. ...
Archivstück aufrufen
Fußnoten / Einzelnachweise
- ⇫ rheingold institut; Uwe Hambrock; Stephan Urlings: Grundlagenstudie zur Wirkung von Vorurteilen und Diskriminierung im Alltag.; 2021; Köln
- ⇫ Jäger-Collet, B.; 1989; Die Ehe der bisexuellen Männer ist besser als ihr Ruf in 'Frauen und AIDS - Somatische und psychosoziale Aspekte.'; Springer-Verlag; S. 99
- ⇫ Jäger-Collet, B.; 1989; Die Partnerinnen von bisexuellen Männern in 'Frauen und AIDS - Somatische und psychosoziale Aspekte.'; Springer-Verlag; S. 100
- ⇫ Foucault, Michel: Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit I.; Frankfurt am Main: Suhrkamp (frz. Original: La volonté de savoir, Paris 1976);
Kernaussage: Gesellschaften kontrollieren Sexualität nicht nur durch Verbote, sondern indem sie Menschen dazu bringen, ständig über sich selbst in sexuellen Kategorien zu sprechen. - ⇫ Allport, Gordon W.: The Nature of Prejudice; Reading, MA: Addison-Wesley, 1954
- ⇫ Sidanius, Jim / Pratto, Felicia: Social Dominance Theory; grundlegende Arbeiten seit den 1990er Jahren
- ⇫ Tajfel, Henri / Turner, John C.: Social Identity Theory; verschiedene Grundlagentexte seit den 1970er Jahren
- ⇫ Kahneman, Daniel / Tversky, Amos: Arbeiten zu Heuristics and Biases, ab den 1970er Jahren
- ⇫ Allport, Gordon W.: The Nature of Prejudice; Reading, MA: Addison-Wesley, 1954
- ⇫ Tajfel, Henri / Turner, John C.: Social Identity Theory; verschiedene Grundlagentexte seit den 1970er Jahren
Verweise / Quellen:
- rheingold-Studie 'Vorurteile und Diskriminierung machen krank'
- bpb.de, Werner Bergmann, ”Was sind Vorurteile?“, 13.01.2006
- taz.de, Hella von Sinnen, ”Freundschaft ist die wahre Liebe“, 03.07.2013
